Der IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie) erinnert an den 17.05. 1990, als die WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen hat. In kleiner Delegation waren wir seitens des Elternkreises vor Ort. Am Nachmittag waren bereits vorab Aktionen von Jugendgruppen vor der Lorenzkirche gelaufen. Um Punkt 17 Uhr war zu einem kurzen Wortgottesdienst in die Kirche geladen. Eröffnet wurde dieser Rahmen mit Worten von Uschi Unsinn. Schon bald danach ging es mit Fahnen beschmückt zum Sterntor. Dieser Ort dient formell mit Gedenkstein und Dokustele als Erinnerungsstelle für die homosexuellen Opfer des Naziregimes. In zusätzlicher Würdigung wurde der Ort seitens der Stadt als Magnus-Hirschfeld-Platz benannt. Magnus Hirschfeld war ein deutscher Arzt, Sexualwissenschaftler und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung (Wikipedia). Ergänzend konnte an diesem Tag ein weiterer Gedenkstein eingweiht werden, der den im Dritten Reich verfolgten lebischen Frauen gewidtmet ist. Neben dem Niederlegen von Blumen stiegen als sichtbares Zeichen eine Schar bunter Luftballons gen Himmel.